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Bei den Olympischen Spielen 1972 in München feierte Klaus
Wolfermann mit der damaligen Traumweite von 90:48 seinen Triumph im
Speerwerfen und kassierte dafür eine Goldmedaille. Wenig später begann
sein Leidensweg: "Ich hatte andauernd Schmerzen in der
Hüftpartie", berichtet der Olympiasieger. Es folgten zwei Jahre voller
Arztbesuche, immer wieder bekam er zu hören, dass in seinem Fall
nichts mehr getan werden könne. "Ich habe genetisch bedingt zu flache
Hüftpfannen", erzählt Wolfermann. "Das musste früher oder später zu Problemen
führen." Zu seinem Glück empfahl der Schauspieler Art Brauss dann Dr.
Holm Schlemmer am hiesigen Klinikum. Im November 2000 implanierte der
"Hüft-Papst" ihm das erste künstliche Hüftgelenk, ein halbes Jahr
später folgte das zweite. Seither genießt er seine Schmerzfreiheit mit den
neuen Hüften, wie Wolfermann bei einem Besuch im Klinikum glücklich
berichtete. Jetzt absolviert er täglich seine Reha-Übungen. Disziplin
ist schließlich nur eine der Spezialitäten eines Olympioniken.
Quelle: Garmisch-Partenkirchner Tagblatt, 19.11.2005 |
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 Foto: Thomas Ströter |