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17 Punkte: Checkliste für Ihre Operation

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1. |
Vereinbarung eines Termins in unserer Sprechstunde auf Überweisung durch
Ihren Orthopäden oder Chirurgen. Wichtig für gesetzlich Versicherte: Bitte
Überweisungsschein und Versichertenkarte nicht vergessen! |
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2. |
Vorstellung in unserer Sprechstunde mit Untersuchung, unter Umständen
Röntgenaufnahmen, Diagnose, Besprechung der therapeutischen Möglichkeiten. Bitte
bringen Sie aktuelle und eventuell vorhandene frühere Röntgenbilder sowie
sonstige relevante Untersuchungsbefunde mit. |
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3. |
Falls eine Operation nötig ist, Aufklärung über den Eingriff, Festlegung der
Operationswoche, gegebenenfalls Terminvereinbarung mit der Eigenblutambulanz zur
Vorbesprechung und Blutspende. Der überweisende Haus- oder Facharzt erhält einen
Arztbrief. |
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4. |
Vorstellung/Terminvereinbarung in der Eigenblutambulanz, meist am Tag der
Sprechstunden-Vorstellung. Eigenblutspenden wie dort vereinbart. Hier erhalten
Sie auch einen Narkosefragebogen.
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5. |
Anruf bei Ihnen durch unser Aufnahmecenter zur Festlegung des genauen
Aufnahmetermins etwa 10 Tage bis eine Woche vor der vereinbarten
Operationswoche. Voruntersuchungen (Lungenröntgen, EKG, Labor) können nach
Wunsch von Ihrem Hausarzt oder von uns vorgenommen werden. Bitte lassen Sie sich
vorab von Ihrem Hausarzt oder Internisten auf Operationsfähigkeit untersuchen.
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6. |
Sollten Sie blutverdünnende oder die Blutgerinnung beeinflussende Medikamente
einnehmen (z.B. ASS, Aspirin, Colfarit, Marcumar etc.) müssen diese rechtzeitig
vor dem operativen Eingriff abgesetzt werden. Bitte setzen Sie sich mit Ihrem
Hausarzt oder mit uns in Verbindung, um den richtigen Zeitpunkt und die
eventuell nötige Ersatzbehandlung zu wählen.
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7. |
Die Anreise ist in der Regel am Tag vor der Operation.
Das sollten Sie zur Aufnahme mitbringen:
- Ihre Gesundheitsunterlagen (z.B. Arztberichte, Medikamente)
- Ihre Versichertenkarte
- Einen stationären Einweisungsschein Ihres Hausarztes
- Die Anschrift Ihrer Versicherung
- Die Anschrift Ihres Hausarztes
- Die Anschrift Ihres Orthopäden
- Unterarmgehstützen, falls bereits vorhanden
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8. |
Ihr erster Weg im Klinikum führt zur Patientenaufnahme. Bitte halten Sie
dort ihren Einweisungsschein und Ihre Versicherungskarte bereit. Danach gehen
Sie in unser Aufnahmecenter im Erdgeschoss des Südflügels.
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9. |
Neben Ihren persönlichen Sachen empfehlen wir Ihnen Folgendes
mitzubringen:
- Morgenrock oder Bademantel
- Nachtwäsche
- Jogginganzug mit weitem Fußeinstieg
- Feste, halt gebende Schuhe mit rutschfesten Gummisohlen, am besten
mit Klettverschluss
- Sehr langer Schuhlöffel
- Badekleidung
- Sonstige Hilfsmittel, die Sie bereits benutzen (z. B. Gehhilfen)
- Soweit möglich und erforderlich bringen Sie bitte auch Handtücher,
Mundglas, Behälter für Zahnersatz, Kontaktlinsen etc. mit.
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10. |
Die Operationsvorbereitung wird am Aufnahmetag durchgeführt. Falls sich keine
Befunde ergeben, die der weiteren Abklärung bedürfen, findet die Operation in
der Regel am darauf folgenden Tag statt.
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11. |
Für gelenkersetzende Eingriffe sollten Sie mit einem stationären Aufenthalt
von 10 - 20 Tagen sowie weiteren 14 - 21 Tagen in einer
Weiterbehandlungseinrichtung rechnen. |
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12. |
Die Eingriffe werden, je nach Befunden und Wunsch, in Vollnarkose oder
Teilnarkose durchgeführt. Genaueres bespricht der Narkosearzt mit Ihnen. Zu
diesem Gespräch bringen Sie bitte den ausgefüllten Narkosebogen mit.
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13. |
Nach Gelenkersatz-Operationen werden Sie in der Regel am Tag nach der
Operation aufstehen und erste Gehversuche an Unterarmgehstützen machen.
Diese Aktivitäten werden, unter langsam zunehmender Belastung je nach
Implantat-Typ in den darauf folgenden Wochen gesteigert. Sie werden etwa
drei bis sechs Wochen nach Ihrer Operation wieder ohne Gehstützen auskommen.
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14. |
Den Aufenthalt in einer Weiterbehandlungseinrichtung werden wir mit Ihnen
während Ihres stationären Aufenthalts planen und Sie in der gewählten Klinik
anmelden, denn die richtige Nachbehandlung ist ebenso wichtig wie die Operation.
Dazu steht eine Reihe von Häusern zur Verfügung. In der Regel werden wir Ihnen
die Klinik Dr. Beger in Garmisch-Partenkirchen empfehlen, da die Nachbehandlung
dort strikt nach unseren Wünschen durchgeführt wird und wir Sie zweimal pro
Woche besuchen können.
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15. |
Nach Beendigung Ihres stationären Klinik- und Rehabilitationsaufenthalts
benötigen Sie eventuell eine weitere krankengymnastische Betreuung. Besprechen
Sie am besten bereits vor dem Eingriff mit Ihrem Hausarzt oder Orthopäden, wer
für diese Behandlung in Frage kommt und besuchen Sie, wenn möglich, die gewählte
Praxis, um sich mit den dortigen Gegebenheiten vertraut zu machen. Achten Sie
bei der Auswahl der Therapeuten unter anderem darauf, ob diese über die
entsprechenden spezifischen Erfahrungen mit der Behandlung von Patienten mit
künstlichen Gelenken verfügen.
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16. |
Die Arbeitsunfähigkeit bescheinigen wir Ihnen bei Gelenkersatz in der Regel
für einen Zeitraum von drei bis vier Monaten.
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17. |
Etwa drei Monate nach dem gelenkersetzenden Eingriff findet eine ambulante
Kontrolle in unserer Sprechstunde statt. Weitere Kontrollen sind nach einem Jahr
sowie danach im Abstand von jeweils zwei Jahren sinnvoll. Die regelmäßige
Überwachung durch Ihren Orthopäden oder Operateur dient der möglichst
langen, beschwerdefreien Erhaltung Ihres Gelenks: Er kann eventuelle
Veränderungen bereits im Anfangsstadium erkennen und gegebenenfalls
behandeln. |
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