Kreisbote 9 Nov 05
Garmischer Schule jetzt eigenständig
In Garmisch-Partenkirchen wurde ein Signal gesetzt, das in der
bundesdeutschen Kliniklandschaft bisher einmalig ist: Es wurde entschieden, dass
die endoprothetische Fachabteilung, eine von insgesamt elf des Klinikums,
künftig unter dem Namen "endogap" eigenständig sein soll. Quelle: Kreisbote, 9. November 2005 |
gelangen und sich auch künftig wettbewerbsfähig aufzustellen. Die erfolgreiche Therapie ist in Garmisch-Partenkirchen durch das spezifische Fachwissen und eine täglich ausgeübte Routine begründet. Genauer gesagt: Je mehr Patienten behandelt werden, desto mehr Sicherheit für jeden einzelnen Fall. Die Erwartungen hinsichtlich eines höheren Patientenaufkommens sind in erster Linie begründet durch die Tatsache, der in den Statistiken bereits vorgezeichneten und seit längerem bekannten demopgrahischen Entwicklung. Sie belegen, dass bis 2010 jeder dritte Bürger in der Bundesrepublik Deutschland bereits das 60ste Lebensjahr erreicht oder sogar überschritten haben wird. "Wir werden alle immer älter", so Türk, "aber unsere Gelenke werden es auch!" Diesen vor allem zahlenmäßig hohen Anforderungen in bezug auf künstlichen Gelenkersatz können daher auf lange Sicht gesehen nur Klinikeinrichtungen genügen, die gerade auf diesem Gebiet spezialisiert sind, wie eben die endogap-Klinik. Für eine Steigerung dieser Zuwachsraten sollen nicht nur Patienten aus der näheren Region, aus Bayern und anderen deutschen Bundesländern sorgen, sondern in vermehrtem Maße auch ein Klientel aus Europa, den arabichen Staaten oder Südamerika, die zwar bisher in eher geringer Anzahl, aber dennoch unübersehbar, ein gewisses internationales Flair in die Garmisch-Partenkirchner Klinik mitbrachten. |