Am Tag vor der Operation begeben Sie sich in die Klinik und durchlaufen die
Operationsvorbereitungen. Falls sich keine Befunde ergeben, die der weiteren
Abklärung bedürfen, findet die Operation in der Regel am nächsten Tag statt.
Außerdem können Sie ausführlich mit einem Chirurgen und einem Anästhesisten über
den bevorstehenden Eingriff sprechen.
Eine immer wieder gestellte Frage betrifft die Voll- oder die Teilnarkose, da
die Operation mit beiden Narkosearten durchgeführt werden kann. Die jeweiligen
Vor- und Nachteile erläutert Ihnen der Anästhesist.
Bei der Operation wird das erkrankte Gelenk durch ein Kunstgelenk ersetzt.
Der Eingriff wird je nach Art der Implantation über einen 8 bis 15 cm
langen Hautschnitt an der Hüfte vorgenommen.
Unser Team ist weltweit mit führend beim Einsatz sogenannter
"minimal-invasiver Operationstechniken", die wir zur Schonung von Haut,
Muskeln und Knochen seit Jahren erfolgreich einsetzen.
Bei einer Hüftoperation entfernt der Chirurg den erkrankten Hüftkopf sowie
Teile der abgenutzten Pfanne und ersetzt sie durch einen künstlichen
Hüftschaft mit Kugelkopf und eine künstliche Pfanne. |
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Nach dem Einsetzen wird das neue Gelenk auf seine Beweglichkeit geprüft und
die Wunde anschließend verschlossen. Eingelegte Drainageschläuche verhindern die
Ansammlung von nachsickern dem Blut. Am Ende der Operation wird ein Wundverband
angelegt und zudem ein Röntgenbild angefertigt.
Der komplette Eingriff dauert in aller Regel 30 bis 45
Minuten. |