Der Tag, der Ihr Leben verändert
Der Ablauf der Operation: Wie das erkrankte Gelenk ersetzt wird
Am Tag vor der Operation begeben Sie sich in die Klinik und durchlaufen die
Operationsvorbereitungen. Falls sich keine Befunde ergeben, die der weiteren
Abklärung bedürfen, findet die Operation in der Regel am nächsten Tag statt.
Außerdem können Sie ausführlich mit einem Chirurgen und einem Anästhesisten über
den bevorstehenden Eingriff sprechen.
Eine immer wieder gestellte Frage betrifft die Voll- oder die Teilnarkose, da
die Operation mit beiden Narkosearten durchgeführt werden kann. Die jeweiligen
Vor- und Nachteile erläutert Ihnen der Anästhesist. Bei der Operation wird das
erkrankte Gelenk durch ein Kunstgelenk ersetzt.
Der Eingriff wird je nach Art der Implantation über einen 8 bis 15
cm langen Hautschnitt am Knie vorgenommen.
Bei einer Knieoperation werden die abgenutzten Knorpelflächen entfernt.
Oberschenkelknochen und Schienbeinkopf werden zurechtgeformt und die
Prothesenteile auf dem Knochen fixiert. In manchen Fällen ist auch die Rückseite
der Kniescheibe zu ersetzen. Die Muskel-Bandführung des Knies bleibt
erhalten. |
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Nach dem Einsetzen wird das neue Gelenk auf seine Beweglichkeit geprüft und
die Wunde anschließend verschlossen. Eingelegte Drainageschläuche verhindern die
Ansammlung von nachsickerndem Blut. Am Ende der Operation wird ein Wundverband
angelegt und ein Röntgenbild angefertigt. Der komplette Eingriff dauert in der
Regel 50 bis 70 Minuten. |
Zum besseren Verständnis haben wir für Sie eine Animation
vorbereitet: Voraussetzung: Windows Media Player
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