Der bekannte Kabarettist Ernst Hilbich feiert nach Hüft-OP in der endogap-Klinik seinen 75-jährigen Geburtstag in Garmisch-Partenkirchen
„Ich will hier gar nicht entlassen werden“, fleht Ernst Hilbich. Doch allzu
ernst meint er es dann doch nicht. Hilbich erholt sich gerade in
Garmisch-Partenkirchen von seiner Hüftoperation in der „endogap Klinik für
Gelenkersatz“. Doch allzu lange wird der Kabarettist, - er feiert am Donnerstag,
den 16. März, seinen 75. Geburtstag - dem Blick in die Alpen nicht mehr frönen.
Denn schon am 29. März ist für ihn der erste Drehtag für „Die Anrheiner“
(sonntags, 17.45 Uhr, WDR) angesetzt. „Er wollte es ja so haben“, weiß Ehefrau
Lotti Krekel über ihren Mann voller Schaffensdrang. Und für den April ist
Hilbichs Terminkalender dann auch schon wieder so ausgebucht, wie vor seiner
Hüft-OP in Garmisch-Partenkirchen.
Seine Krücken drückt er heute schon am liebsten Dr. Holm Schlemmer, Chefarzt
der endogap Klinik und behandelnder Arzt, in die Hände – Hilbich braucht sie
kaum mehr. Schlemmer hat nicht alle Tage einen Patienten, wie die rheinische
Frohnatur. Nicht nur, dass er sich das Geburtstagsfeiern im Krankenstand nicht
nehmen lässt. Schon am Tag nach der OP empfing der Jubilar Arzt und Ehefrau mit
Pappnase. „War doch Karneval“, lacht Hilbich.
Doch während er jetzt mit Lotti Krekel und Dr. Holm Schlemmer auf seinen
Geburtstag anstoßen kann und dazu eine Torte anschneidet, erinnert er sich an
andere Zeiten im bayerischen Urlaubsort. 1941 kam Hilbich als Zehnjähriger mit
der Kinderlandverschickung in die Olympiagemeinde. „Da hab ich Bratkartoffel,
die ich in einer Wirtschaft nicht mehr aufessen konnte, ins Taschentuch
eingepackt und mitgenommen“, erzählt Hilbich.
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