endogap-Klinik wegweisend im Bereich der Endoprothetik
Mit sofortiger Wirkung ist in Garmisch-Partenkirchen ein Signal gesetzt
worden, welches in der bundesdeutschen Kliniklandschaft bisher einmalig ist: es
wurde entschieden, dass die endoprothetische Fachabteilung, eine von insgesamt
elf des Klinikums, künftig unter dem Namen "endogap" eigenständig sein soll. Die
Begründung hierfür beruht sowohl auf der starken medizinischen Kompetenz, die
durch den hohen Standard des medizinischen Könnens und einen über 36 jährigen
Erfahrungsschatz abgesichert ist - Experten sprechen in diesem Zusammenhang von
der "Garmischer Schule" - als auch in der bereits angekündigten
bundesgesetzlichen Maßnahme, die vorsieht, dass bestimmte endoprothetische
Eingriffe nur noch von Fachkliniken vorgenommen werden dürfen, die hier eine
entsprechend hohe Anzahl nachweisen können. "Unsere endoprothetische
Fachabteilung, die bisher mit der Abteilung für Allgemeinchirurgie zusammen war,
führt jährlich um die 1.500 OP's durch," sagt Wolfgang Türk, Geschäftsführer des
Klinikums Garmisch-Partenkirchen und der neuen endogap-Klinik. Das Haus
hat eine Kapazität von 500 Betten, wovon bisher fast ein Fünftel für die
Patienten aus dem Bereich der Endoprothetik genutzt wurden.
Welche Zielsetzungen gelten in Zukunft für die
endogap-Klinik? Türk: "Wir können unsere Klinik mit dem
Endoprothetik-Spezialisten-Team unter der medizinischen Leitung von Dr. Holm
Schlemmer deutschlandweit mit Recht zu den "TopTen" zählen, wobei wir in Bayern
heute schon Marktführer sind. Unser langfristiges Ziel ist es jedoch, im
gesamten süddeutschen Raum mit der Marke endogap-Klinik an die Spitze zu
gelangen, gewissermaßen als Pendant zu den Kollegen aus der Endoklinik im
Norden."
Qualität durch Quantität Eine erfolgreiche Therapie ist
durch das spezifische Fachwissen und eine täglich ausgeübte Routine begründet.
Genauer gesagt: Je mehr Patienten behandelt werden, desto mehr
Sicherheit für jeden einzelnen Fall. Die Erwartungen hinsichtlich eines
höheren Patientenaufkommens sind in erster Linie begründet durch die Tatsache,
der in den Statistiken bereits vorgezeichneten und seit längerem wohlbekannten
demographischen Entwicklung. Sie belegen mit hoher Aussagekraft, dass bis 2010
jeder dritte Bürger in der Bundesrepublik Deutschland bereits das 60ste
Lebensjahr erreicht oder sogar schon überschritten haben wird. "Wir werden wohl
alle immer älter werden," erklärt Türk und fügt hinzu: ..."aber unsere Gelenke
werden es sicherlich auch!"
Diesen vor allem zahlenmäßig hohen Anforderungen in bezug auf künstlichen
Gelenkersatz können daher auf lange Sicht hin gesehen nur Klinikeinrichtungen
genügen, die gerade auf diesem Gebiet spezialisiert sind.
Für die Steigerung dieser Zuwachsraten werden zudem nicht nur Patienten aus
der näheren Region, aus Bayern oder anderen deutschen Bundesländern sorgen,
sondern in vermehrtem Maße die Clientèle aus Europa, den arabischen Staaten oder
Südamerika, die zwar bisher in eher geringer Anzahl, aber dennoch unübersehbar,
ein gewisses internationales Flair in die Klinik mitbrachten.
"Diese Patienten schätzen ebenso wie unsere Landsleute nicht nur das
Können unserer Ärzte und des Fachpersonals, das sich mit großer Sorgfalt um sie
kümmert, sondern auch die herrliche Lage unserer Klinik und den Komfort ihres
Zimmers," sagt Wolfgang Türk nicht ganz ohne Stolz. Zweifelsohne ein
unbestreitbarer Bonus von Mutter Natur für die endogap-Klinik, in der bei aller
fachlicher Routine die Menschlichkeit den Ton angibt.
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