Rückblick: „endofit 2008“ 1. Fachkongress für Physiotherapeuten am 15.11.2008
endogap Klinik für Gelenkersatz setzt auf enge Zusammenarbeit mit
Physiotherapeuten
Garmisch-Partenkirchen, den 20. November 2008
Neue Wege in der Zusammenarbeit haben auf Endoprothetik
spezialisierte Chirurgen und Physiotherapeuten am 15.
November 2008 in Garmisch-Partenkirchen beschritten. Die endogap Klinik für
Gelenkersatz am Klinikum Garmisch-Partenkirchen hatte in
Zusammenarbeit mit dem Zentralverband der
Physiotherapeuten/Krankengymnasten (ZVK e.V.) Landesverband Bayern e.V. zum
1. „endofit“ Fachkongress für Physiotherapeuten in das Dorint Sporthotel
eingeladen.
Der Einladung folgten 220 Physiotherapeuten aus Praxis, Reha- und Akutklinik,
um sich unter der Leitung von Dr. med. Christian S. Fulghum (Oberarzt bei
endogap und Leitender Arzt der Physiotherapie des Klinikum
Garmisch-Partenkirchen) von den hochkarätigen Referenten aus Praxen und
Kliniken über die neuesten medizinischen Entwicklungen rund um die Kniegelenk-OP
informieren zu lassen. Denn gerade die umfassende und praxisnahe
Information über aktuelle diagnostische und therapeutische Konzepte, die
engere interdisziplinäre Zusammenarbeit der Therapeuten und Mediziner
sowie die stetige Fortbildung ermöglichen erst eine optimale Behandlung der
Patienten. Unter dem Titel „Kniegelenkersatz: Stand der Technik rund um die OP“
erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in insgesamt zehn spannenden
Referaten Einblicke in die neuesten Therapien. Die
Fortbildungsveranstaltung war mit sechs Fortbildungspunkten zertifiziert.
„Für meine Arbeit mit meinen Endoprothetik-Patienten waren die Vorträge
sehr informativ. Vor allem das Bildmaterial zu den Therapiemöglichkeiten war
anschaulich und lässt sich gut in unserer Praxis umsetzen“, sagt Cathrin
Schmidmeier, die vor fünf Jahren eine eingesessene Münchner
Physiotherapiepraxis übernommen hat, und fügt hinzu: „Besonders hat
mir persönlich gefallen, dass die endogap-Ärzte mit uns Therapeuten
partnerschaftlich, also auf Augenhöhe umgegangen sind. Keine Spur von Göttern in
weiß – das ist leider nicht immer selbstverständlich. Zum nächsten
endofit-Fachkongress, der das Thema Hüfte behandeln soll, kommen wir auf jeden
Fall wieder.“ Markus Norys (Physiotherapeut mit eigener Praxis in Garmisch,
OMT), 2. Vorsitzender des ZVK LV Bayern und Referent zum Thema „Manuelle
Therapie und Kniegelenksersatz“ berichtet: „Für mich bestätigte sich noch
mal, dass ein optimales OP-Ergebnis für den Patienten nur dann erzielt werden
kann, wenn eine qualifizierte Physiotherapie vom Akutkrankenhaus über die
Rehaklinik bis zur Physiotherapiepraxis erfolgt. Es war sehr erfreulich, dass
sich die zahlreichen Physiotherapeuten so aktiv und konstruktiv durch
Fragestellungen und Diskussionsbeiträge an der Veranstaltung beteiligten.
Ein positives Ergebnis des Symposiums ist die Erarbeitung einer Liste, die
wichtige Angaben aus der Operation enthalten soll, um die Kommunikation
zwischen Operateur und Physiotherapeuten zu verbessern.“
Während der Veranstaltung nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Besuch der
angegliederten Industrieausstellung. Hier präsentierten die Unternehmen DePuy
Orthopädie, F. Gottinger Orthopädietechnik, F.G. Streifeneder, MaRhyThe-Systems
Dr. Randoll und das Sanitätshaus Hinrichsen ihre modernen Produkte und
Dienstleistungen rund um den Kniegelenkersatz.
Eine Umfrage, die unter den 220 Gästen durchgeführt wurde, hat ergeben, dass
85 Prozent der Teilnehmer die Referate des „endofit“-Fachkongresses insgesamt
für „gut“ oder „sehr gut“ beurteilten. 86 Prozent bestätigten den Veranstaltern,
dass ihre Erwartungen „sehr gut“ oder „gut“ erfüllt wurden. Besonderes Interesse
zeigten die Physiotherapeuten auch am Workshop der Prothesenherstellers
DePuy und schätzten diesen praktischen Teil zu 80 Prozent als „gut“ oder „sehr
gut“ ein. Die negativen Äußerungen hierzu bemängelten nur die etwas knappe
Anzahl an Workshop-Plätzen. Das Angebot, im nächsten Jahr erneut einen
„endofit“-Fachkongress zum Thema Hüftendoprothetik zu besuchen, möchten 62
Prozent sicher und weitere 31 Prozent vielleicht annehmen. Die Planungen laufen
in Kürze an. Kursleiter Dr. Christian S. Fulghum resümiert: „Es hat sich
gezeigt, dass die Informationsweitergabe zwischen Akutklinik, Rehaklinik und
niedergelassenen Physiotherapeuten doch oft noch sehr mangelhaft ist. Dabei
müsste das nicht sein und der betroffene Patient würde von einem engeren
Miteinander der einzelnen Behandler sehr profitieren. Die Tagung war ein erster
Schritt in die richtige Richtung und ich habe mich sehr über die große Resonanz
gefreut. Für unser endogap-Team steht immer der Patient im Mittelpunkt - und
eine effektivere, weil rundum informierte, Nachbehandlung „aus einem Guss“ wird
sich hier mit Sicherheit positiv niederschlagen“.
Für die gesamte Kongressorganisation zeichnet die Münchner Marketingagentur
meditrust unter der Leitung von Alexandra Goldfuss (Kongressbüro)
verantwortlich. Das Team von meditrust, das auf die Vermarktung von Kliniken und
Ärzten spezialisiert ist, betreut die endogap Klinik für Gelenkersatz in
Garmisch-Partenkirchen bereits seit 2005 in allen Bereichen des
Klinikmarketings. Das Zuweisermarketing ist dabei ein besonderer
Schwerpunkt. Denn die Mediziner von endogap haben den Wert enger
Kooperationen in dem immer härter umkämpften Gesundheitsmarkt erkannt und
setzen seit Jahren auf eine Kooperation mit Einweisern. Gerade Orthopäden und
Physiotherapeuten haben bei vielen Indikationen eine Lotsenfunktion für ihre
Patienten. Deshalb müssen sie über die neuesten Entwicklungen besonders
umfassend informiert werden.