Eine Hüftoperation ist ein schwerer Eingriff - sollte man meinen. Aber
Ernst Hilbich wurde im Garmisch-Partenkirchner Klinikum von
Dr. Holm Schlemmer anscheinend so sanft unters Messer genommen,
dass er Lotto Krekel nach der OP schon wieder mit Pappnase und
Narrenkäppi begrüßen konnte. "Ich traute meinen Augen nicht, wie fit der da im
Bett liegt", beschreibt Krekel ihren Krankenbesuch, denn sie hatte einen völlig
geschafften Patienten erwartet. Aber Hilbich ist halt ein echter Rheinländer -
da steckt der Jeck einfach drin, OP hin oder her. Außerdem - welcher Rheinländer
wird schon zur Weiberfasenacht (Unsinniger Donnerstag) runderneuert. Pappnase
und Hütchen hat Hilbich eigens vorher versteckt. Für Hilbich ist es nicht der
erste Besuch in der Marktgemeinde.
Quelle: Garmisch-Partenkirchner Tagblatt, 28.02.2006
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Vor 65 Jahren verbrachte er ein halbes Jahr mit der Kinderlandverschickung
in Garmisch-Partenkirchen. Sogar ein Eishockeyspiel des SCR gegen die
Nationalmannschaft sah er damals. "Das war ja quasi Riessersee A gegen
Riessersee B", erinnert sich Hilbich. Zum Silvesterurlaub kehrte er noch zweimal
in die Marktgemeinde zurück, wohnte aber im Farchanter "Föhrenhof". Im Gasthof
"Kuhflucht" hat ihn dann möglicherweise der Weißwurst-Virus infiziert. Denn die
bayerische Spezialität verlangte er als erstes nach seiner Hüftoperation. Und in
der Farchanter Gaststätte "fühlte ich mich wie zuhause", meinte Hilbich. Zu
sehen ist Hilbich derzeit im WDR, immer sonntags, 17.45 Uhr, in der Serie "Die
Anrheiner". |