"Endlich: Leidenszeit adé"
Knie oder Hüfte defekt? Promis vertrauen der
endogap-Klinik
Bei den Olympischen Spielen 1972 in München errang der Speerwerfer Klaus
Wolfermann die Goldmedaille, sein Leidensweg begann bei einem Urlaubsaufenthalt
in Mexiko: "Ich hatte wahnsinnige Schmerzen in der Hüftpartie, egal, ob ich nun
lag oder stand", berichtet der Olympionike. Es folgten zwei Jahre
"Arzttourismus" und immer wieder wurde ihm gesagt, dass in seinem Fall nichts
mehr getan werden könne. "Ich habe genetisch bedingt zu flache Hüftpfannen und
das bedeutet, früher oder später ein Problem damit zu bekommen", sagt er. Und
weiter: "Zum Glück kam ich durch den Schauspieler Art Brauss zu Dr. Schlemmer
und wusste sofort - hier stimmt die Chemie." Hier, das ist die endogap-Klinik
für Gelenkersatz in Garmisch-Partenkirchen, die landesweit einzige
Spezialklinik, die in ein Klinikum eingebettet ist und sich mit rund 1500 hüft-
und kniegelenksersetzenden Eingriffen im Jahr inzwischen zum Marktführer in
Bayern positioniert hat. Dr. med. Holm Schlemmer ist der Chefarzt. "Leben ist
Bewegung, aber nur schmerzfreie Bewegung bedeutet auch Lebensqualität", erklärt
der Spezialist, der in seinem Team von 14 Gelenkchirurgen und dem speziell für
die Anforderungen vor, während und nach dem Eingriff ausgebildetem
Pflegepersonal pro Woche mehr als 30 Operationen durchführt. Klaus Wolfermann
wurde im November 2000 das erste künstliche Hüftgelenk implantiert und ein
halbes Jahr später im Mai 2001 folgte das zweite. Seither genießt er seine
Schmerzfreiheit und ist heilfroh, dass er sich zu den Operationen entschlossen
hat. Die dauern dank der täglichen Routine der Ärzte wesentlich kürzer als
üblich: "Umfasst der Zeitaufwand für die Implantation eines künstlichen Knie-
und Hüftgelenks im Regelfall ein bis zwei Stunden, benötigen wir heute in der
endogap-Klinik nur noch halb so lange, das heißt zwischen 30 und höchstens 45
Minuten", berichtet Dr. Schlemmer. "Das ist ein wichtiger Vorteil für die
Patienten, denn mit der kürzeren OP-Dauer ist generell eine geringere Belastung
des Organismus verbunden." Zu den Patienten zählte auch Bibi Johns. Die in
Schweden geborene Sängerin ist inwischen 76 Jahre alt, was man ihr aber
keinesweigs ansieht - "nur das Laufen passte in den letzten Jahren immer weniger
zu diesem Erscheinungsbild", sagt sie mit ihrem mädchenhaften Lächeln. Schuld
daran waren ständige Beschwerden im Knie und immer wiederkehrende Entzündungen
in der Leiste. Keine Therapie konnte ihr helfen, bis sie zu Dr. Schlemmer kam.
Seine Diagnose betraf aber keineswegs das schmerzende Knie, er erkannte als
wahren Übeltäter die Hüfte. Sie wurde ersetzt und Bibi Johns bezog für elf Tage
in der endogap-Klinik ein Zimmer mit Aussicht auf das unvergleichliche
Alpenpanorama mit der Zugspitze im Mittelpunkt der Berge des Werdenfelser
Landes. Heute schwärmt Bibi Johns: "Bei Dr. Schlemmer und seinem Team fühlte ich
mich gut aufgehoben und die individuelle Betreuung empfand ich in unserem
Zeitalter der Massenabfertigung schlichtweg als Wohltat." Seit 1969 hat sich
die endogap-Klinik ihren Ruf erworben. In den letzten fünf Jahren erhöhte sich
die Patientenzahl um 38 Prozent und steigt weiter und weiter. Zu den Patienten
zählten auch Wirt Sepp Krätz, der zwei Jahre lang unter intensiven Schmerzen
litt, bis er sich 2001 zur linksseitigen Hüft-OP bei Dr. Schlemmer entschied.
"Mein Abschlag beim Golfen ist wieder gefürchtet", meint der Wiesn-Wirt heute
verschmitzt. Neben der Prominenz sollen sich alle Patienten - und zwar
ungeachtet ihres Versicherungsstatus! - wohlfühlen. Keine Zwei-Klassen-Medizin:
Auch für Kassenpatienten beträgt die Wartezeit derzeit garantiert nur drei
Monate!
Quelle: Abendzeitung Beilage 50 plus, 13.12.2005
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