Das Kniegelenk trägt das Gewicht des Körpers und wird vor allem beim Gehen
beansprucht. Muskeln, Bänder, Menisken und die Gelenkkapsel sorgen für die
richtige Führung. Wird das Gleichgewicht dieses komplizierten Gelenkes durch
Verletzungen oder Abnutzung gestört, dann sind oftmals starke Schmerzen die
Folge. Sie schränken die Bewegungsfreiheit ein und nehmen dem Patienten
Lebensqualität.
Ein Blick in die Statistik der endogap Klinik für Gelenkersatz in
Garmisch-Partenkirchen beweist: Immer mehr Patienten lassen sich von den
Spezialisten in Garmisch-Partenkirchen eine Knie-Endoprothese einsetzen. "Die
Zahl steigt von Jahr zu Jahr". In diesem Jahr werden wir rund 650 künstliche
Kniegelenke in unserer Klinik einsetzen", sagt Dr. Christian Fulghum, Oberarzt
an der endogap Klinik. Bringen konservative und alternative operative Maßnahmen
keine Besserung, ist oftmals nach einer zum Teil langen Leidenszeit der
Gelenkersatz die Lösung des Problems. Dabei wird die verschlissene, nicht mehr
funktionstüchtige Oberfläche des Kniegelenks operativ entfernt und durch einen
neuen Überzug aus hochwertigen Metallen und speziellen Kunststoffen ersetzt. Die
Prothese übernimmt anstelle des ursprünglichen Knorpels und der Menisken nun
deren Aufgaben. „Unser wichtigstes Ziel ist die Schmerzfreiheit des Patienten
und damit die Rückgewinnung seiner Lebensqualität“, betont Dr. Holm Schlemmer,
Chefarzt der endogap Klinik. Die Erfolge des Chirurgen-Teams an der endogap
Klinik können sich sehen lassen. Dr. Fulghum: „Am Tag nach der Operation steht
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Patient wieder auf seinen Beinen.“ Zwar gehören in den ersten drei bis sechs
Wochen noch Gehhilfen zu den ständigen Begleitern. Doch schon in den ersten
Tagen machen die Patienten spürbare Fortschritte. Ein neues Leben ohne Schmerzen
kann beginnen. Nicht nur der operative Eingriff ist wichtig: Die Spezialisten
der endogap Klinik stellen für jeden Patienten ein individuelles
Rehabilitationsprogramm zusammen. Schon während des Aufenthalts in der Klinik,
der etwa 8 bis 14 Tage dauert, beginnen die Patienten mit dem Training.
Lebensqualität gewinnen Mit 100.000 Operationen pro Jahr gehört die
Implantation eines künstlichen Kniegelenks heute zu den häufigsten
endoprothetischen Eingriffen in Deutschland. Allein an der endogap Klinik
erhalten pro Woche 12 bis 15 Patienten ein neues Kniegelenk. Weniger belastende,
sogenannte minimal-invasive Operationstechniken werden mit modernen Implantaten
kombiniert, die in den letzten Jahren konsequent verbessert wurden und heute
eine Lebensdauer von bis zu 20 Jahren haben.
In Garmisch-Partenkirchen werden auch Implantate verwendet, die das
endogap-Team mit entwickelt hat. Vor allem die weitgehende Schonung der
körpereigenen Gewebe war den Spezialisten um Dr. Holm Schlemmer ein wichtiges
Anliegen. „Die Prothesen, die wir heute verwenden kommen in ihrer Funktion den
natürlichen Gelenken sehr nahe“, sagt Dr. Christian Fulghum. Schließlich soll
die Patienten nichts daran erinnern, dass sie ein künstliches Gelenk
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