http://www.endogap.de/endogap
HomeKontaktImpressumSprechzeitenAktuellesEnglisch

Endo-Marke entfaltet Strahlkraft bis Caracas

Stringentes Marketing zieht Patienten aus aller Welt an. Das zeigt die endogap-Klinik in Garmisch-Partenkirchen.


Mehr als 2000 gelenkersetzende Operationen werden jedes Jahr in der endogap Klinik für Gelenkersatz im Klinikum Garmisch-Partenkirchen ausgeführt. Damit gehört die Klinik zu den größten ihrer Art in Deutschland. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr: Bereits 1969 wurden im damaligen Kreiskrankenhaus die ersten Endoprothesen implantiert.

Vor 40 Jahren gehörten Professor Fritz Lechner, der damalige Chefarzt der Chirurgie im Kreiskrankenhaus Garmisch-Partenkirchen, und sein Team zu den Pionieren der Endoprothetik. Kontinuierliche Verbesserungen der Operationsmethoden gepaart mit langjähriger Erfahrung und Kontinuität seien der Grundstein für den Erfolg geworden, erläutert Dr. Christian Fulghum, Oberarzt an der endogap Klinik für Gelenkersatz im Klinikum Garmisch-Partenkirchen und designierter Nachfolger des derzeitigen Chefarztes Dr. Holm Schlemmer. Mit Recht spreche man inzwischen von der "Garmischer Schule", betont Fulghum.

Schwerpunkte sind der Hüft- und Kniegelenkersatz
Im Lauf der Jahre habe sich der Hüft- und später auch der Kniegelenkersatz zu einem Schwerpunkt des Krankenhauses entwickelt. 2005 wurde die Abteilung für Endoprothetik in "endogap Klinik für Gelenkersatz" umbenannt und seit Anfang 2007 ist sie mit 85 Betten, einem Chefarzt, vier Oberärzten und elf Assistenzärzten eine komplett eigenständige Hauptabteilung, berichtet Fulghum. Mit der Chirurgie im eigenen Haus und der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Murnau bestehen enge Kontakte.

Die Patienten kommen aus dem In- und Ausland, manche von weit her. Mittlerweile gibt es in der ganzen Welt "Nester", erzählt Fulghum. So leben beispielsweise in Caracas in Venezuela etwa 40 Leute, die allesamt in der endogap-Klinik operiert wurden. Fulghum weiter: "Und es gibt einige kleine Nester in Nordrhein-Westfalen, wo alle mit einer Hüftendoprothese bei uns operiert worden sind."
Doch nicht nur die Mund-zu-Mund-Propaganda hat zu einer wachsenden Nachfrage nach gelenkersetzenden Eingriffen mit


zweistelligen Zuwachsraten in den vergangenen Jahren geführt. Auch das Informationsverhalten der Patienten habe sich verändert. "Die meisten Patienten haben eine klare Vorstellung, wo sie sich operieren lassen wollen", sagt Fulghum. "Viele wollen zu uns."

Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, haben Klinikleitung und Geschäftsführung vielfältige Aktivitäten entwickelt, um endogap als Marke zu etablieren, berichtet Fulghum. Dazu gehören unter anderem eine umfangreiche Informationsbroschüre, das achtseitige Magazin endolife, das zweimal im Jahr erscheint, ein Internetauftritt, der laufend aktualisiert wird, Vorträge bei Patientenveranstaltungen sowie ein gewachsenes Netzwerk mit Hausärzten und niedergelassenen Orthopäden.

Zum Erfolgsrezept gehört nach Fulghums Ansicht jedoch vor allem Nachhaltigkeit und Kontinuität, die an der Klinik gepflegt wird. "In den vergangenen 40 Jahren hat es hier nur zwei Chefärzte gegeben", sagt Fulghum, der voraussichtlich 2010 dann als dritter Chefarzt die Leitung der endogap Klinik übernehmen wird. Die langjährige Erfahrung zahle sich nicht zuletzt auch unter den veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen aus, betont Fulghum. Privat- oder gesetzlich versicherte Patienten werden nach den gleichen Standards behandelt. Das sei nur möglich, weil endogap als Großabnehmer hochwertiger Prothesen günstigere Konditionen bekomme als ein Krankenhaus, das nur wenige Hüft- und Kniegelenksoperationen im Jahr ausführt.

Jeder Patient bekommt eine Checkliste für die Operation
Patienten, die im Durchschnitt etwa zehn Tage in der Klinik sind und unmittelbar danach in die Reha gehen, werde eine möglichst umfassende Hilfe angeboten. So bekommen alle Patienten eine Checkliste mit den Unterlagen, die sie zur Operation mitbringen sollen. "Sogar an den Schuhlöffel wird hier gedacht", lobte ein Patient die Vorbereitung. "Hier sind Profis am Werk", begeisterte sich der Mann, ein 45jähriger Bauleiter, der sich im Internet informiert hatte.



Quelle: ÄrzteZeitung, Jürgen Stoschek, 9. Okt. 2008




Klinikum GAP
endogap Klinik für Gelenkersatz im Klinikum Garmisch-Partenkirchen . Auenstraße 6 . 82467 Garmisch-Partenkirchen
Telefon (08821) 77-1245 . Fax (08821) 77-1297 . e-mail