„Leben ist Bewegung, aber nur schmerzfreie Bewegung bedeutet auch
Lebensqualität,“ erklärt Dr. med. Holm Schlemmer, Chefarzt der
endogap-Klinik für Gelenkersatz in Garmisch-Partenkirchen, der bundesweit
einzigen Spezialklinik, die in ein Klinikum eingebettet ist und sich mit ca.
1500 hüft- und kniegelenksersetzenden Eingriffen im Jahr inzwischen als
Marktführer in Bayern positioniert hat. „Deutschlandweit sind wir
unter den ersten fünf,“ sagt Schlemmer, der mit seinem Team von 14
Gelenkchirurgen und dem speziell für die Anforderungen vor, während und nach dem
Eingriff ausgebildeten Pflegepersonal pro Woche mehr als 30 Operationen
durchführt. Die tägliche Routine erweitert den Erfahrungsschatz und trägt
wesentlich dazu bei, die OP-Dauer auf drastische Weise zu senken. Schlemmer:
„Umfasst der Zeitaufwand für die Implantation eines künstlichen Knie- oder
Hüftgelenks in einer orthopädischen Spezialklinik oder Einrichtung, die über
einen solchen Fachbereich verfügt, im Regelfall ein bis zwei Stunden, benötigen
wir heute in der endogap-Klinik nur noch halb so lange, d.h. zwischen 30
und höchstens 45 Minuten. Das ist ein wichtiger Vorteil für die Patienten, denn
mit der kürzeren OP-Dauer ist generell eine geringere Belastung des Organismus
verbunden.“ Good news travel fast - so kommen die Patienten aus ganz
Deutschland und auch dem Ausland. In den letzten fünf Jahren erhöhte sich die
Patientenzahl um 38% und steigt weiter an. Die 75 Betten sind immer
belegt und die Wartezeit beträgt drei bis fünf Monate.
Leidenszeit adé. Diesen Entschluss fasste kürzlich auch Bibi
Johns. Die 76jährige Sängerin, die nach wie vor im Showbiz aktiv ist, gehört
zu den glücklichen Frauen, die sich ihr junges Aussehen erhalten – „...nur
das Laufen passte in den letzten Jahren immer weniger zu diesem
Erscheinungsbild,“ sagt sie mit ihrem mädchenhaften Lächeln. Schuld daran
waren ständige Beschwerden im Knie und immer wiederkehrende Entzündungen in der
Leiste. Keine Therapie konnte ihr helfen, bis sie zu Dr. Holm Schlemmer kam.
Seine Diagnose betraf jedoch keineswegs das schmerzende Knie, er nannte als
Übeltäter die Hüfte. Sie wurde ersetzt und Bibi John fühlt sich seitdem wieder
hervorragend: „Bei Dr. Schlemmer und seinem Team fühlte ich mich aufgehoben
und die individuelle Betreuung empfand ich in unserem Zeitalter der
Massenabfertigung schlichtweg als Wohltat.“
Glücklicher Olympiasieger. Bei den Münchner Spielen 1972 feierte
Klaus Wolfermann seinen Triumph im Speerwerfen mit der damaligen
Traumweite von 90:48 und bekam dafür eine Goldmedaille. Sein Leidensweg begann
bei einem Urlaubsaufenthalt
Quelle: Käfer-Zeitung, Nov. 2005 |
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in Mexiko: „Ich hatte wahnsinnige Schmerzen in der Hüftpartie, egal, ob
ich nun lag oder stand“ sagt Klaus Wolfermann. Es folgten zwei
Jahre„Arzttourismus“ und immer wieder wurde ihm gesagt, dass in seinem Fall
nichts mehr getan werden könne. „Zum Glück kam ich durch den
Schauspieler Art Brauss zu Dr. Schlemmer und wusste sofort – hier stimmt die
Chemie,“ sagt er. Ihm wurde beide Hüftgelenke ersetzt. Seither genießt
er seine Schmerzfreiheit, ist heilfroh, dass er sich zu den OP’s entschlossen
hat.
Schmerzfrei auf Mallorca. Eine Medienfrau, das ist Sigi
Harreis, bekannt und vertraut aus zahlreichen TV-Sendungen. Sigi Harreis:
„Früher bin ich unheimlich gerne Ski gelaufen, aber leider wurden meine
Knie-Probleme immer schlimmer.“ Arthroskopien blieben erfolglos und so
startete sie eine „Tournee“ durch bundesdeutsche Arztpraxen von Nord nach Süd.
Nach vier bis fünf Jahren kam sie nach Garmisch-Partenkirchen, im Jahr 2000
wurde sie von Dr. Schlemmer operiert. Sie war so erleichtert, endlich keine
Schmerzen mehr zu haben, dass auch ihr Mann dort dieses Jahr seine Hüfte
operieren ließ. „Ich kann nur jedem raten, bei Gelenkschmerzen nicht so lange
zu warten, wie ich, denn man tut sich damit selbst keinen Gefallen,“ sagt
sie fast beschwörend.
Gastronomie und Golfen. Das sind neben der Familie die zwei großen
Passionen im Leben des Sepp Krätz. „Stress pur ist es halt
manchmal,“ sagt er mit seinem gewinnenden Lächeln. Zwei lange Jahre litt er
unter intensiven Schmerzen, bis er sich im Januar 2001 zur Hüftoperation bei
Dr. Schlemmer entschloss. Seine Reha verbrachte er in der Klinik Dr.
Beger, weil hier die Nachbehandlung strikt nach den Wünschen des Operateurs
durchgeführt wird. Sepp Krätz fühlt sich nach langer Zeit endlich wieder
anhaltend wohl.
Neben den Promis fühlen sich alle Patienten, deren Lebensalter übrigens
zunehmend jünger wird, ungeachtet ihres Versicherungsstatus in der
endogap-Klinik in den besten Händen. „Hier gibt es keine Hierarchie, wir sind
alle Partner“ sagt stellvertretend für die drei Oberärzte Dr. Christian Fulghum.
Und fügt hinzu „Wir wollen die Patienten nicht nur erfolgreich operieren, das
ist bei dieser meist komplikationslosen Implantation künstlicher Knie- und
Hüftgelenke für uns eine Selbstverständlichkeit. Der entscheidende Unterschied
liegt in der größtmöglichen Schonung beim Eingriff und beim Wohlfühl-Faktor, nur
dann kann der „innere Arzt“ mithelfen, den Patienten so schnell wie
möglich wieder auf die Beine zu bringen.“ |